Kleine Klassen, besser Salsa tanzen: Warum gemütlich gewinnt
Ehrlich gesagt: Salsa lernen kann ein bisschen Angst machen. Wir hören von vielen Anfänger:innen die gleiche Geschichte: «Ich war in einer grossen Schule, kam mir vor wie ein verwirrter Elefant und habe aufgegeben, bevor ich richtig angefangen habe.»
Als wir Rhythmia gegründet haben, hatten wir die Wahl. Wir hätten eine Salsafabrik bauen können, mit Neonschildern, die man vom Weltraum aus sieht, 62 Kursen pro Woche und 87 Leuten in einem Raum, in dem niemand deinen Namen kennt.
Oder wir machen etwas Kleineres und Herzlicheres, einen Ort, der zeigt, worum es beim Salsa wirklich geht: Freude, Leidenschaft, Verbindung und eine richtig gute Zeit.
Wir haben uns für herzlich entschieden. So sieht das bei uns aus.
1. Du bist ein Mensch, keine Nummer 87
In riesigen Tanzschulen bist du schnell nur eine Nummer ganz hinten im Raum. Wir haben schon Klassen gesehen, die so voll waren, dass sich die Leute schon beim Grundschritt angerempelt haben. Die Lehrperson streckt aus 30 Metern den Daumen hoch und merkt nicht, dass dein Gewicht auf dem falschen Fuss ist.
In einer kleinen Klasse kannst du dich nicht verstecken, und das ist etwas Gutes. Wir sehen kleine Fehler, bevor sie zur Gewohnheit werden, und wir kennen deinen Namen, dein Niveau und woran du gerade arbeitest. Mehr Zeit mit den Lehrpersonen heisst schnellere Fortschritte, und schnellere Fortschritte geben Selbstvertrauen.
2. Zuerst Lehrer:innen, keine Pokaljäger
Wir müssen keine Weltmeister im Dreifachdrehen sein. Manche Lehrer:innen unterrichten mit einem Auge auf ihren eigenen Ruhm. Wir behalten lieber beide Augen auf dir. Bei uns bist du der Star im Raum, nicht wir.
3. Zwei Lehrer:innen, ein ganzes Bild
In vielen Schulen gibt es eine Lehrperson und eine freiwillige Hilfe, die nicht genau weiss, was sie tun soll. Bei Rhythmia hat jede Klasse zwei erfahrene Lehrer:innen. Eine Person erklärt, wie man führt, die andere, wie sich das anfühlt und wie du mit Stil darauf antwortest.
Zusammen zeigen sie dir beide Seiten des Tanzes. So lernst du Salsa wie ein Gespräch und nicht wie einen Vortrag.
4. Richtig tanzen, nicht nur Choreografien auswendig lernen
Manche Schulen zeigen gern ihre vielen Showgruppen. Das sieht toll aus, kann aber eine Falle sein. Wenn du eine Choreografie zu einem einzigen Lied kannst, denkst du schnell, dass du tanzen kannst, bis die Musik wechselt und nichts mehr klappt.
Wir wollen, dass du in einen beliebigen Salsaclub auf der Welt gehst, eine fremde Person zum Tanzen aufforderst und dich super fühlst. Deshalb zeigen unsere Lehrer:innen jede Woche andere Figuren. So lernst du, richtig zu führen und zu folgen, statt eine Kombination auswendig zu lernen.
5. Echte Freunde, nicht nur Mitschüler:innen
In riesigen Tanzfabriken kann die Stimmung ziemlich kühl sein. Die Leute kommen, tanzen und sind wieder weg.
Wenn die Klassen klein bleiben, ändert sich alles. Du lernst die Namen der anderen, ihr lacht zusammen, wenn eine Drehung schiefgeht, und bald gehen aus Fremden Leute, die zusammen etwas trinken und tanzen gehen. An unseren Freitagsparties werden aus Kursfreundschaften Freundschaften auf der Tanzfläche.
Bereit für die kleine Schule?
Wir haben Rhythmia nicht gebaut, um die grösste Schule der Stadt zu sein. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Leute wirklich etwas lernen, sich kennenlernen und Spass haben, ganz ohne Ego.
Wenn du keine Lust mehr hast, ein Gesicht in der Menge zu sein, oder du überzeugt bist, zwei linke Füsse zu haben (wir haben schon alles gesehen, und es lässt sich beheben), komm einfach vorbei und sag hallo. Buch dir eine kostenlose Schnupperstunde auf unserer Website und schau selbst, warum ein gemütlicher Raum der schnellste und schönste Weg ist, deinen Rhythmus zu finden.
Rhythmia, Badenerstrasse 551, 8048 Zürich (Untergeschoss), info@rhythmia.ch
Jetzt bist du dran
Hast du eine eigene Geschichte über Tanzen lernen, Selbstvertrauen auf der Tanzfläche oder deinen ersten Abend im Salsaclub? Schreib uns ein Mail, wir zeigen sie gern auf unserem Blog.
