Der beste Platz im Raum: Warum wir Salsa unterrichten lieben
Wenn uns jemand fragt, was wir beruflich machen, und wir sagen, dass wir Salsa unterrichten, kommt oft die Antwort: «Ihr tanzt also den ganzen Tag?» Nicht ganz, aber an einem guten Abend fast.
Unterrichten ist nicht glamourös. Man plant, zählt laut mit und sagt zum zwanzigsten Mal «Schritt zurück mit links». Trotzdem würden wir es gegen nichts tauschen. Hier ist, warum.
1. Wir sehen den Moment, in dem es klickt
Alle Schüler:innen erleben ihn. Eine Drehung, die plötzlich klappt, eine Führung, die sich endlich leicht anfühlt, ein Schritt, der kein Rätsel mehr ist. Man sieht es im Gesicht, noch bevor die Person es selbst merkt, und als Lehrer:innen sind wir meistens die Ersten, die es sehen. Dieser Blick wird nie langweilig.
2. Nervöse Anfänger:innen werden vor unseren Augen zu Tänzer:innen
Kleine Klassen heissen, dass wir den ganzen Weg sehen. In der ersten Stunde schauen alle auf ihre Füsse, und die Schultern hängen fast bei den Ohren. Früher oder später fordern genau diese Leute eine fremde Person zum Tanzen auf. Den Verdienst nehmen wir nicht für uns, aber wir sind sehr stolz.
3. Wir unterrichten nie allein
Bei Rhythmia hat jede Klasse zwei Lehrer:innen. Eine Person erklärt das Führen, die andere das Folgen. Deshalb lernen auch wir jede Woche voneinander. Etwas laut zu erklären ist der schnellste Weg, um zu merken, wie gut man es wirklich versteht. So entdecken wir immer wieder etwas Neues an unserem eigenen Tanzen.
4. Keine Klasse ist wie die andere
Wir zeigen jede Woche andere Figuren. So lernen die Schüler:innen zu führen und zu folgen, statt eine Routine zu wiederholen. Das hält auch uns wach. Langweilig wird es kaum, wenn man immer wieder einen neuen Weg sucht, eine neue Figur zu erklären.
5. Wir sind Teil einer Community
Wenn man kleine Gruppen unterrichtet, lernt man die Leute kennen. Ihre Namen, ihre Lieblingslieder, wer immer früh da ist und wer bei einer neuen Drehung noch eine Minute mehr braucht. Dann trifft man sich an den Freitagsparties und sieht zu, wie sie mit Leuten aus anderen Klassen tanzen. Das fühlt sich nicht mehr nach Arbeit an, sondern nach einer grossen Tanzfamilie.
6. Du: Schüler:in und Freund:in
Das Beste am Unterrichten bist du. Du kommst als Schüler:in zu uns, und irgendwo zwischen der ersten Stunde und der zehnten Freitagsparty wirst du zu einer Freundin oder einem Freund. Wir freuen uns, wenn dir ein Schritt gelingt, und wir freuen uns genauso, wenn du über einen Fehler lachst. Du machst den Raum zu dem, was er ist. Ohne dich wären wir nur zwei Leute, die zur Musik laut mitzählen.
Komm und schau es dir von innen an
Wir unterrichten so gern, weil unsere Schüler:innen so viel Spass mitbringen und weil aus ihnen Freund:innen werden. Wenn du schon länger daran denkst, tanzen zu lernen, oder du befürchtest, zwei linke Füsse zu haben, komm einfach vorbei und sag hallo. Buch dir eine kostenlose Schnupperstunde auf unserer Website und finde heraus, warum wir das für den besten Job in Zürich halten.
Rhythmia, Badenerstrasse 551, 8048 Zürich (Untergeschoss), info@rhythmia.ch
Jetzt bist du dran
Hast du eine eigene Geschichte über Tanzen lernen, Selbstvertrauen auf der Tanzfläche oder deinen ersten Abend im Salsaclub? Schreib uns ein Mail, wir zeigen sie gern auf unserem Blog.
